Chili con carne ohne Chili con carne
Am 1. Oktober ist Weltvegetarier-Tag – Grund genug, eines meiner Standardrezepte auszugraben. Aber nicht nur: Ich habe dieses falsche Chili erst gestern gekocht, mit dem übrig gebliebenen Gemüse vom Foodcamp. Nach Ende des offiziellen Events durften wir nämlich mit OpenKitchen für uns selbst kochen :) Im gestrigen Eintopf habe ich neben den unten gelisteten Zutaten außerdem noch Zucchini, Tofu und Kichererbsen (statt Bohnen) hinzugefügt. Enjoy! Eine Liste aller Beiträge zum Foodcamp findet ihr übrigens in Kürze auf dessen Blog.
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Diese Chili-Version habe ich bei FitSugar entdeckt. Innerhalb weniger Wochen hat sich das Gericht als Fixpunkt in meinem Kochrepertoire etabliert. Außerdem hat der Eintopf im Gegensatz zu meinen anderen Abendgerichten einen niedrigen Carbs-Anteil.
Zutaten für zwei Personen:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Spitzpaprika
Brokkoli
300 Gramm Kidney-Bohnen
350 Gramm Tomatenpassata
½ Tasse Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Zimt
Honiglebkuchengewürz
Den Zwiebel und die Knoblauchzehe würfeln und in etwas Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Paprika klein schneiden und in den Topf geben. Dann mit Zimt und Honiglebenkuchengewürz würzen und einige Minuten braten lassen. Die Bohnen hinzugeben und ebenfalls noch kurz anbraten lassen. Dann die Tomatenpassata zugeben und je nach Geschmack etwas Gemüsebrühe, damit das Chili nicht zu dick wird. 20 Minuten kochen lassen.
Disclaimer: Ich verwende Honiglebkuchengewürz, es ist natürlich auch möglich, die darin enthaltenen Gewürze, die auch im Ursprungsrezept verwendet wurden, zu nehmen. Außerdem koche ich meistens Spinat, Brokkoli, Sellerie oder anderes grünes Gemüse mit.


Warum nennt man so ein Rezept “Chili” (der Zusatz hilft da IMHO gar nichts mehr)? Die FitSugar-Version hat ja zumindest noch Chili-Flocken in der Zutatenliste (http://www.fitsugar.com/Simple-Vegetarian-Chili-Recipe-21589598). Nichts gegen Gemüseeintöpfe (gibt’s bei mir auch oft, wenn was dringend zu verkochen ist!), aber ich finde generell eine gewisse Benennungsdisziplin zielführend. Das trifft natürlich auch auf diverse Speisekarten à la “Carpaccio vom Steinpilz” zu ;-)
Guter Hinweis :) Als ich das Rezept geschrieben habe, hatte ich kein Chili zuhause. Aber wenn ich Schoten oder Chilipulver daheim hab, kommen die natürlich mit rein!
Dann ziehe ich meinen Einwand mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück ;-)
Ich habe mich heute schon gewundert, warum das niemanden auffällt :)
Chili in allen Variationen ist für viele Veggis wie auch mich ein Gerichtemittelpunkt und man freut sich immer über neue Einflüsse und Ideen, wie Spinat, Brokkolie oder Lebkuchengewürz. Danke also dafür. In Deinem Fall stimmt natürlich die Bezeichnung “Chili con carne ohne Chili con carne” da weder chili (die Schärfe) noch carne (spn. für Fleisch) drin war. In der Regel nennt sich das Gereicht aber chili sin carne (Eintopf ohne Fleisch) ;-D
klugscheisserische Grüße
Rob