Fleischknödel mit Rotkraut

geschrieben von Foodisten.com am
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Mmmhhh… ein richtiges Herbstgericht. Rotkraut wird gerade saisonales Gemüse und ist überall erhältlich. Weg mit dem fertigem Tiefkühlrotkraut, welches so oft benutzt wird. Kartoffelknödel sind meine persönliche Challenge, weil sie mir im Gegenzug zu Semmelknödel gerne mal auseinanderfallen und das Füllen muss geübt sein. Mit ein paar kleinen Tricks lässt sich das bewerkstelligen.

Zutaten Knödel

  • 1 kg mehlige Erdäpfeln
  • 7 Esslöffel Weizengrieß
  • 7 Esslöffel glattes Mehl
  • 1 Ei
  • Muskatnuss frisch
  • Salz
  • 1 Esslöffel Butter
  • FÜR DIE FÜLLE
  • 0.5kg Faschiertes
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • frische Petersilie

Zutaten Rotkraut

  • 1 Kopf Rotkraut
  • 1-2 saure Äpfel
  • 1 Zwiebel
  • 1/4 Liter Apfelsaft
  • 1/8 Liter Rotwein
  • Honig
  • Zimt
  • Gewürznelken
  • Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln ungeschält schön weich kochen (30 Minuten im Schnitt), Wasser abschütten und dann ausdampfen lassen.  Währenddessen das Rotkraut in die Hälfte teilen, den Strunk rausschneiden. Dann feine Streifen schneiden und das Rotkraut in eine Schüssel geben und gut salzen. Mit den Händen gut durchrühren, damit es schon etwas mürber wird. Dann die Zwiebel und den Apfel klein schneiden und mit Öl anschwitzen. Das gesalzene Rotkraut dazu geben, den Honig rein und gut zischend anbraten. Dann mit dem Wein und Apfelsaft auflöschen. Jetzt mit Zimt und Gewürznelke (gerieben) verfeinern und auf kleiner Stufe 1 Stunde köcheln lassen. Den Deckel nicht ganz draufgeben, damit die Flüssigkeit verdunsten kann. Ab und zu umrühren.

Für die faschierte Mischung den Zwiebel klein schneiden und den Knoblauch anschwitzen, das Faschierte so braun knusprig anbraten bis keine Flüssigkeit mehr da ist. Schön salzen und pfeffern und frische gehackte Petersilie dazu.

Die ausgedampften Kartoffeln schälen und mit einer Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken. Sollten sie noch zu heiß sein weiter ausdampfen lassen im ausgepressten Zustand. Sie sollten aber bei der Verarbeitung schon gut warm sein. Jetzt die Butter dazu, viel! Salz, frisch geriebenen Muskatnuss rein. Dann den Grieß und das Mehl dazugeben und mit den Händen verkneten/rühren. Das ganze sollte nicht mehr an den Fingern kleben bleiben. Wenn ja noch etwas Grieß oder Mehl dazu. Dann die Hände mit Wasser anfeuchten und etwas Teig flach auf die Hand geben und mit der faschierten Mischung füllen und ein Knödel formen.

Kochendes Wasser zurückdrehen auf leicht köcheln (sollte nicht zu stark blubbern) die Knödel vorsichtig reingeben, sonst platzen sie und ca. 15 Minuten simmern lassen. Mit dem Rotkraut servieren, man kann sich sehr sehr voll essen damit :)

3 Kommentare Hier selbst kommentieren




  1. brigitte schreibt:

    Ist das selbstgemachte Rotkraut wirklich so viel besser als die Tiefkühl-Variante? Ich war da bisher recht faul und habe zu Iglo gegriffen…

  2. Juergen schreibt:

    Ja eigentlich total, denn das tiefgekühlte schmeckt irgendwie nach Karton und sehr lasch.

  3. pepe schreibt:

    Wobei das tiefgekühlte schon OK ist, wenn man’s hinterher noch etwas aufpeppt (z.B. mit Preiselbeermarmelade). Das Iglo-Festtagskraut heißt hingegen gar nix, find ich.